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Die dem Deutschen Bildungsserver zugeordnete Seite enthält umfassende und
fundierte Informationen zur Schulbibliotheksarbeit. Besonders empfehlenswert
erscheint der Menüpunkt "Organisation und Praxis", in dem auf Themen wie
Raumplanung, EDV und Internet, Bestandsaufbau und -erschließung sowie Verwaltung
eingegangen wird. Mindestens ebenso hilfreich sind die systematischen Hinweise
auf weitere Informationsquellen und Ansprechpartner. Auch wenn der eine oder
andere Aspekt nur berührt und nicht umfassend erörtert wird, ist die Seite nicht
nur für Einsteiger nützlich, die sich erst einmal einen Überblick darüber
verschaffen wollen, was im Rahmen von Schulbibliotheksarbeit alles zu bedenken
ist. |
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Das österreichische Portal Schul-Bibliothek dürfte das umfassendste
Informationsportal zur Schulbibliotheksarbeit in Europa sein. Hier gibt es
exzellente Tipps zur multimedialen Ausstattung von Bibliotheken, eine eigene
Zugangsmöglichkeit für Schülerinnen und Schüler ("Just for Kids") und eine
Rubrik "Schulbibliothek aktuell" (unbedingt in die Mailingliste eintragen!). Die
wichtigsten Informationen für Betreuer von Schulbibliotheken gibt es in der
Abteilung für Lehrer/innen. Die "Austrizismen" und nur für Österreich relevanten
Bestandteile spielen keine große Rolle: Diese Seite ist weit über die Grenzen
Österreichs hinaus relevant.
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Die Webseite der Akademie für Leseförderung ist kein Projekt in den
Anfängen mehr, deshalb lohnt ein Besuch auf jeden Fall. Die Akademie ist Teil der Stiftung Lesen und
der Gottfried-Wilhelm-Leipniz-Universität Hannover angegliedert. Besonders die
Fortbildungsveranstaltungen sind zu empfehlen. Eine Fundgrube stellt auch der
Materialpool dar. Wer sich mit dem Thema
Leseförderung systematisch befasst, sollte regelmäßig das Programm der Akademie
als Newsletter beziehen.
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Die Büchereizentrale Lüneburg bietet fundierte bibliotheksfachliche
Informationen auch für Schulbibliotheken. Besonders zu empfehlen sind der pdf-Ratgeber
"Tipps für den Aufbau einer Schulbibliothek" und die "Arbeitshilfe
Leseförderung". Gleichzeitig ist die Büchereizentrale zuständig für
Vertrieb und Support der Bibliothekssoftware Allegro, die für
öffentliche Bibliotheken konzipiert ist, aber auch an Schulbibliotheken
eingesetzt wird. Die Büchereizentrale ist ein echtes "Kompetenzzentrum"
in unserer Region.
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Nach dem Siegeszug durch die Grundschulen erobert das
Leseförderungsprogramm "Antolin" des Schroedel-Verlages inzwischen auch
die weiterführenden Schulen mit einer genialen Idee: Mehr als 6000
Kinder- und Jugendbüchern (darunter auch Sachliteratur) sind Fragensätze
zugeordnet, mit deren Hilfe Schüler/innen ihre Textkenntnis nachweisen
können. Für erfolgreich beantwortete Fragen gibt es Punkte, Urkunden,
Lob - ein äußerst produktiver Wettbewerb kann entstehen. Sehr empfohlen
seien die umfangreichen und professionell erstellten Materialien im
Service-Bereich, mit deren Hilfe Eltern und Kollegen einbezogen werden
können. Noch ein Schwachpunkt: Es gibt keine Option, das Punktesammeln
über unterfordernde, nicht altersgemäße Literatur zu verhindern. Und ein
Tipp: IN der Schulbibliothek lohnt es sich, Antolin-Titel mit dem
Raben-Symbol zu versehen. Moderne EDV für Schulbibliotheken bieten
Schnittstellen zur Erkennung dieser Titel an. |
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Die Stiftung Lesen versteht sich als Ideenwerkstatt für
alle, die Spaß am Lesen vermitteln wollen. Ihr Ziel ist die Unterstützung der
vorschulischen und schulischen Leseförderung, besonders auch unter Einbezug der
öffentlichen Bibliotheken. Sie bietet ein Serviceangebot für Lehrer, gibt
Leseempfehlungen für Schüler und Eltern und berichtet über aktuelle Projekte.
Das „Ideenforum Schule“ der Stiftung Lesen kooperiert mit zahlreichen anderen
Institutionen und öffentlichen Einrichtungen. Sie hat unter anderem die
„Akademie für Leseförderung“ an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in
Hannover geschaffen. Diese bietet seit 2004 regelmäßige Fortbildungen an.
Bekannt ist die Stiftung Lesen in vielen Schulen durch die Zeitschrift „Forum
Lesen“, in der Schulprojekte und Unterrichtsanregungen zu aktuellen Kinofilmen
veröffentlicht sind.
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Dass Lesekompetenz heute als Teilaspekt von "Informationskompetenz"
verstanden, macht diese Seite zum Ausgangspunkt ihres Webangebots.
Dabei wird Informationskompetenz in vier Teilkompetenzen zerlegt:
Suchen, Prüfen, Wissen und Darstellen. Schon diese Systematisierung
macht die Seite zu einem Muss für Lehrende, die sich unter didaktischen
Gesichtspunkten mit Lese- oder Informationskompetenz befassen. Die Seite
ist noch im Aufbau, will aber neben aktuellen Informationen auch
fachbezogene Unterrichtsbeispiele aufnehmen und über Möglichkeiten der
Schulbibliotheksarbeit informieren. Träger ist der Verein "Infokos e.V."
mit seinem Vorsitzenden Dr. Andreas Müller, der Berater für
Schulbibliothek und Leseförderung im Bereich Hannover ist. |
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Das "Netzwerk Leseförderung Lüneburg" ist eine Verbindung von
universitärer Forschung und Lehramtsausbildung mit zahlreichen
regionalen Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen. Die Initiatorin
ist Frau Dr. Christine Garbe von der Universität Lüneburg. Das Ziel des
NLL ist die Förderung von Lesefähigkeit und Lesefreude bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen in der Region Lüneburg. Besonders am
Netzwerk sind die wissenschaftliche Fundierung der Initiative - die sich
ausdrücklich auf die wichtige Expertise "Förderung von Lesekompetenz"
des Bundesbildungsministeriums (2005) beruft - und die breite Einbindung
von Partnern aus dem Themengebiet der Leseförderung. Die Webseite bietet
neben Materialien und aktuellen Informationen auch Übersichten über
bestehende Arbeitsgruppen und die Netzwerkpartner. |